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MIT BEWUSSTER ERNÄHRUNG STETS BESSER UND LEICHTER FÜHLEN

Im Zuge meines Bewusstwerdungsprozesses bin ich laufend dran, meine Ernährung anzupassen. Das fällt mir als Gourmet und passionierter Hobby-Koch gar nicht so leicht. Die Erfahrungen, die ich damit mache, sind jedoch bereichernd. Denn je mehr ich dafür tue, desto besser und leichter fühle ich mich. Gerne möchte ich Dir dies im folgenden Blogbeitrag näherbringen, ist doch das Thema Ernährung absolut zentral, wenn es um unsere Gesundheit und unser allgemeines Wohlergehen geht.

 

So richtig bewusst wurde mir das Thema während meiner Ausbildung zum ganzheitlichen Persönlichkeitscoach bei Mental Power. Im Seminarhotel, in welchem wir unsere Module absolvierten, erhielten wir rein vegane Ernährung. Alkohol und Kaffee waren tabu. Das war für mich und mein Verdauungssystem eine echte Herausforderung und ich musste oft mit Kopfschmerzen auskommen. Im Rückblick bin ich jedoch sehr dankbar für diesen Aufwachmoment in Sachen Ernährung.

 

Gewichtsverlust durch Verzicht

Weiter ging mein Weg im letzten Jahr während der klassischen christlichen Fastenzeit. So verzichtete ich während 40 Tagen bewusst auf Fleisch, Süssigkeiten, Alkohol, Milchprodukte und Kohlenhydrate. Mein Gewicht macht einen ersten Sprung von rund 95 auf gut 85 Kilogramm. Dies wiederholte ich dieses Jahr. Durch bewusstere Ernährung über das ganze Jahr blieb mein Gewicht stabil.

 

Fettstoffwechselkur gegen meine Lipome

Soeben hinter mich gebracht habe ich eine 21tägige Fettstoffwechselkur, in der grundsätzlich bis auf Fleisch ebenfalls auf oben Genanntes verzichtet wird. Weg fällt insbesondere auch Öl und jegliche Art von Fetten. Grund für diese Kur waren meine Lipome (Fettablagerungen), die einerseits vererbt sind, die sich aber über die letzten Jahre fast an meinem ganzen Körper bildeten. Ich hatte bereits unzählige Fachleute auf meine Lipome angesprochen und niemand hatte dazu eine Lösung. Schon gar nicht die Schulmedizin, die zu nichts anderem rät, als diese herauszuoperieren. Zur Fettstoffwechselkur riet mir schlussendlich übrigens der Alternativmediziner Peter Pfister in Höngg. Er meinte, dass er mit dieser Kur bereits gute Erfahrungen mit Lipom-Patienten gemacht habe. Und siehe da. Das eine oder andere Lipom verschwand tatsächlich während der Kur – andere wurden merklich kleiner. Wow!

 

Während dieser Kur besonders spannend fand ich die Tatsache, dass es auch für einen feinen Salat nicht unbedingt Öl braucht. Mit feinen Gewürzen, Kräutern, Zitrone/Limette, allenfalls etwas Knoblauch oder Zwiebeln gelingen wunderbare Salatsaucen. Ebenso positiv überrascht bin ich vom Braten von Fisch und Fleisch in einer beschichteten Pfanne oder auf dem Grill – das geht wunderbar auch ohne jegliches Fett. Beim Andünsten von Zwiebeln oder Gemüse half mir jeweils ein Gutsch Wasser. Nur das sonntägliche Rührei war etwas gewöhnungsbedürftig ganz ohne Butter oder etwas Kokosnussöl. Dazu nahm ich diverse homöopathische Globuli sowie Vitalstoffe aus dem Hause LifePlus zu mir. Mir erging es auch während dieser Kur gut. Positiver Nebeneffekt, obwohl der Gewichtsverlust nicht im Zentrum stand: ich brachte nur noch etwas mehr als 80 Kilo auf die Waage. Innerhalb eines guten Jahres verlor ich durch bewusste Ernährung also 15 Kilogramm, ohne, dass es mir dabei jemals schlecht ergangen wäre.

 

Bestandteil der Kur waren pro Woche übrigens auch zwei 45-minütige Basenbäder. Das bringt nicht nur jede Menge Entspannung, sondern hilft dem ganzen Säure-Basen-Haushalt. Auch so etwas, was ich über die Kur hinaus weiter anwenden werde und empfehle. Zum zusätzlichen Entgiften des Körpers gönnte ich mir manuelle Lymphdrainagen bei Karin Bobay von Surya Professional Medical Massage

 

Mehl, Milchprodukte, Zucker und Salz meiden

Richtig ungut für unseren Körper sind die vier «weissen Gifte» Mehl, Milch, Zucker und Salz. Ersetze deshalb Mehl durch Urdinkelmehl, Milchprodukte durch pflanzliche Alternativen (Mandel-, Hafer-, Soja- oder Kokosnussmilch), Zucker durch alternative Süssstoffe wie zum Beispiel Birkenzucker oder hochwertigen Honig sowie das im Handel angebotene Salz durch Meer- oder noch besser durch Himalaya- oder Bergsalz.

 

Kokosnussöl bereitet Freude

Beim Einsatz von Ölen, Butter oder Fetten setze ich je länger je mehr, wenn überhaupt, auf richtig gutes Oliven- oder Rapsöl, respektive hochqualitatives Kokosnussöl. Vor allem mit letzterem mache ich in der Küche beste Erfahrungen. Kochbutter und anderweitig viel verwendete Öle in unseren Rezepturen lasse ich je länger je mehr weg.

 

Fleisch- und Fischkonsum ja, aber…

Als passionierter Koch konsumiere ich nach wie vor auch Schweizer Fleisch, wenn auch im Masse. Dabei verzichte ich seit längerem auf Kalb- und Schweinefleisch und esse stattdessen gerne Rind, Lamm oder Geflügel. Dabei achte ich immer mehr auf eine tierfreundliche Haltung und Schlachtung. Je besser die Tiere gehalten wurden, desto besser das Fleisch auch für den Menschen. Waren Tiere Stress ausgesetzt, überträgt sich dies auch auf das Fleisch und später auf den Menschen – davon bin ich überzeugt.

 

Beim Fisch achte ich auf Wildfang aus unseren Gewässern. Diverse Experten haben mir aufgrund der weit verbreiteten Verschmutzung unserer Meere von Salzwasserfisch abgeraten. Ja, ich weiss, es ist nicht ganz einfach an Fisch aus unseren Gewässern zu geraten, aber es gibt sie noch die Fischereien in unseren Regionen. 

 

Regionale und saisonale Früchte und Gemüse

Was Gemüse und Früchte anbelangt, gehe ich immer mehr mit der Natur und esse das, was die Natur grad hergibt. Ich beziehe dies in umliegenden Bauernhöfen, achte auf Bio-Qualität und fahre sehr gut damit. Für diesen Sommer haben wir noch einen draufgelegt und pflanzen neben zahlreichen Kräutern auch Gurken, Tomaten und Peperoni an.

 

Keine Rohkost am Abend

Da unser Körper Mühe hat, Rohkost zu verdauen, rate ich von Rohkost am Abend ab. Rohkost eignet sich stattdessen prima beim Frühstück oder zum Mittagessen. Rohkost meiden solltest Du zudem, wenn Du nicht "zwäg" bist. Dein Körper benötigt für die Verdauung ansonsten allzu viel Energie, die er für die Heilung bräuchte. 

 

Nüsse zum Naschen zwischendurch

Statt mit Schoggi und Guetzli wirke ich kleinen Hungerattacken ausserhalb der Hauptmahlzeiten mit Nüssen entgegen.

 

Viel trinken und Vitalstoffe zu sich nehmen

Neben all dem oben erwähnten, nehme ich viel Flüssigkeit zu mir (mind. zwei Liter Wasser am Tag). Dabei ist auf qualitativ hochwertiges Wasser zu achten. Meine Tagesration bereichere ich mit gutem Tee und am Wochenende mit dem einen oder anderen Glas auserwähltem Wein (das Geheimrezept für die Langlebigkeit von Franzosen, Italienern und Spaniern). Alle anderen Flüssigkeiten, allen voran Süss- und Powergetränke à la Red Bull sowie Kaffee, sind zu meiden.

 

Wie ich in meinen Blogbeiträgen schon mehrmals geschrieben habe, ist in unseren Nahrungsmitteln leider nicht mehr das drin, was mal drin war. Entsprechend rate ich unbedingt zur Nahrungsergänzung mit gezielten Vitalstoffen (LifePlus, Biogena oder Kingnature).

 

Mein Weg geht weiter und ich werde Dich über meinen Blog auf dem Laufenden halten. Als nächstes habe ich mir das Intervallfasten (mit 16stündigen Essenspausen) vorgenommen. Dazu habe ich mit Nadine Lehmann aus meinem Netzwerk wiederum eine Expertin zur Seite.

 

Ich habe übrigens auch das Glück, dass mich Frau und Kind bei diesen Experimenten stets unterstützen und zumindest teilweise mitmachen. Sehr schön zu sehen auch, dass unser 7jähriger Sohn bereits vieles sehr ernst nimmt und bereits heute von sich aus auf Süssigkeiten verzichtet.

 

Bücherempfehlung:

Peace Food, Dr. Rüdiger Dahlke

 

Welches sind Deine Erfahrungen, wenn es um Lebensmittel geht? Welche Ernährungstipps hast Du? Ich freue mich über Deinen Beitrag in untenstehender Kommentarfunktion. Dankeschön.

Kommentar schreiben

Kommentare: 11
  • #1

    Mauro (Sonntag, 31 Mai 2020 21:11)

    Danke fürs deinen wertvollen Beitrag Alain�

    Ich unterstreichen dein Buffet mit grünen smoothies, Datteln fürs Dessert und achtsamen essen�

  • #2

    Alain Yves (Sonntag, 31 Mai 2020 21:19)

    Merci Mauro für Deinen Beitrag und Input!

  • #3

    Caroline (Sonntag, 14 Juni 2020 14:06)

    Wie immer toll geschrieben lieber Alain! Vielen Dank für Deine Erfahrungen. Weiter so!

  • #4

    Stef (Sonntag, 14 Juni 2020 15:10)

    Merci lieber Alain, cool recherchiert und sehr wertvoll als Vorgabe. Ich probiere einige Punkte gerne mal aus und berichte Dir dann von den Erfahrungen. Das Zaubertwort ist "leider" sehr einfach und heisst: DISZIPLIN...
    Herzliche Grüsse, Stef

  • #5

    Stefan (Sonntag, 14 Juni 2020 15:43)

    Danke Alain für deine Erfahrungsberichte. Ich bin überzeugter Intermittenter Faster und mache dies 2 bis 3 mal die Woche, geht wunderbar (Ingwertee hilft :-)) und ich fühle mich richtig gut dabei. Ich bin auch überzeugt, dass wir uns mehrheitlich nur bis 80% satt essen sollten, das braucht wie Stef sagt auch Disziplin. Weniger ist beim Essen in jeder Hinsicht gesundheitsfördernd. Durch regelmässige Meditation/Achtsamkeit fülle ich mich innerlich, so dass ich emotionalen Mangel nicht mit Nahrung oder anderen Suchtmittel wie Zucker kompensiere, funktioniert seit der Ausbildung wunderbar. In diesem Sinn wünsche ich dir viel Erfolg beim Intermittent Fasting und weiteren Erfahrungsberichten von dir. Herzgruss, Stefan

  • #6

    Margarita (Sonntag, 14 Juni 2020 17:35)

    Querido Alain, muchas Gracias por tus valiosas informaciones, he vuelto a recordarlo. �
    Un fuerte Abrazo Margarita

  • #7

    Alain (Sonntag, 14 Juni 2020 20:01)

    Liebe Caroline, liebe Margarita, lieber Stef und Stefan. Dankeschön für Eure Feedbacks. Dem ist natürlich so - "Disziplin ist die Mutter der Porzellankiste" wie es so schön heisst. Bin schon mitten drin beim Thema Intervallfasten und das läuft prima. Gerne werde ich Euch auf dem Laufenden halten, bin gespannt auf Eure Erfahrungsberichte und wünsche Euch eine gesegnete Zeit. Herzlich, Alain

  • #8

    Isabel (Montag, 15 Juni 2020 08:30)

    Lieber Alain, herzlichen Dank für diesen interessanten und wichtigen Bericht. Ich habe gerade eine 30-tägige Reinigung mit Stoffwechselumstellung hinter mir und dabei an Gewicht und Umfang verloren. Und das wichtigste und tollste ist, dass ich mich besser fühle, weniger müde bin und mehr Energie habe. Bei der Umstellung ging es darum, vor allem auf leere Kohlenhydrate zu verzichten, insbesondere abends, und mehr Proteine zu mir zu nehmen, vor allem weil ich diese besser verstoffwechsle. Auslöser dafür war eine Stoffwechselanalyse.
    Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen mit dem Intervallfasten. Das steht bei mir auch noch auf der Liste zum Ausprobieren.
    Liebe Grüsse, Isabel

  • #9

    Franziska (Montag, 15 Juni 2020 11:41)

    Lieber Alain,

    Toller Beitrag:-) ich stimme dir und allen anderen zu 100% bei. Es braucht Disziplin, Zeit und lohnt sich absolut, auf sich und seine Ernährung zu achten. Der Input von Stefan, im Bezug aufs meditieren und auch der Impuls von Stef, achtsam zu essen, nehme ich für mich besonders mit. Denn wie innen, so aussen:-) vielen Dank lieber Alain und eine gute Zeit, liebe Grüsse Franziska

  • #10

    Alain (Montag, 15 Juni 2020 17:28)

    Liebe Isabel, liebe Franziska. Vielen Dank für Eure Kommentare. Die Rückmeldungen überwältigen und erfreuen mich sehr. Das motiviert, weitere Blogartikel dieser Art zu publizieren! �

  • #11

    Alain (Montag, 15 Juni 2020 17:30)

    Und ja, slow down gilt auch beim Essen. Es lohnt sich, fürs Essen ausreichend Zeit einzuplanen und das Gericht so richtig zu geniessen.